Grundlagen der Osteopathie
Entwickelt hat sie ein amerikanischer Arzt vor rund 130 Jahren- die Heilmethode, die heute als Ostheopathie bezeichnet wird. Schwere organische Krankheiten kann sie nicht heilen, doch bei vielen funktionellen Beschwerden hat sie sich als verblüffend wirksam erwiesen. Das primäre Kennzeichen von Leben ist Bewegung. Der Körper funktioniert durch seine Fähigkeit, Bewegung auszuführen. Dies sind Bewegungen aller Körperstrukturen, z.B. Rhythmik von Herz und Lungen, die Peristaltik des Darmes, die Bewegung des Blutes oder z.B. der Gehirnflüssigkeit. Bei Defizit oder Stillstand der Bewegung kommt es zu einer Störung von Stoffwechsel, Organen, Bindegewebe, Muskulatur und Gelenken. Die Ursache des Bewegungsdefizits kann unterschiedlich-ster Art sein: ein altes Trauma, "Verrenkung", Stress oder Fehlhaltung. Auch Operationsnarben, Lebens- oder Ernährungsgewohnheiten oder verheilte Entzündungen von Organen können zu Mobilitätseinschränkung von Organgewebe und/ oder Gelenken führen. Da der Körper als Einheit reagiert und die Strukturen in gegenseitiger Abhängigkeit bestehen, kann der Ursprung der Beschwerden auch in anderen Regionen unseres Körpers liegen. Daher untersucht und behandelt der Osteopath auch Gebiete in denen der Patient keine Beschwerden angibt.

Osteopathische Arbeitsweise
Der Osteopath hat gelernt, Gewebe mit veränderter Beweglichkeit oder Spannung zu erspüren und auch festzustellen, wo es "klemmt", wo also eine Funktionsstörung vorliegt.




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